Schulchronik

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1.1      Sammlung digitaler Unterrichtsmaterialien sowie Katalogisierung aller vorhandenen Medien in einem zentralen Archivierungssystem

Angestrebte(s) Qualitätsziel(e)

  • Digitale Medien verbessern die Individualisierung der Lernprozesse und die Unterrichtsqualität. (vgl. 2.1)
  • Die Lehrer können die digitalen Medien und das interaktive Whiteboard didaktisch sinnvoll einsetzen. (vgl. 2.3)

Kurzbeschreibung

  • Erstellung einer einheitlichen Speicherstruktur auf dem Schulserver um den Zugriff auf die Materialien der verschiedenen Fächer und Jahrgänge zu beschleunigen;
  • Die erarbeiteten Module und das MMC werden über den Schulserver für alle Kolleginnen zugänglich gemacht. Das MMC soll dabei veränder- und erweiterbar sein.
  • Einrichtung der Dropbox für jedes Jahrgangsteam für schnellen internen Austausch von Unterrichtsmaterial;
  • Alle vorhandenen Medien sollen katalogisiert und den Kolleginnen zugänglich gemacht werden.
  • Die Medienliste aller digitalen und nicht digitalen Medien ist auf dem Server einsehbar (incl. Standort des Mediums und Verleihstatus)
  • Einbettung der vorhandenen Privatmedien des Kollegiums (sofern sie bereit sind, diese zur Verfügung zu stellen) (Optional)

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

Alle Klassenzimmer sind bereits in einem dezentralen Netz an den Server angeschlossen, in dem die Eigenen Dateien der Clients auf den Server verlinkt sind. Wenn die Lehrer ihre Unterrichtsdateien also unter ihren Eigenen Dateien speichern, können alle anderen Kollegen auf diese Daten zugreifen. Bisher haben wir von einer zentralen Datensammlung abgesehen, da diese sehr pflegeintensiv wäre. Jemand müsste alle Dateien kontrollieren, ähnliche zusammenfassen und schlechte aussortieren. In unserem System pflegt jeder Lehrer seine eigenen Dateien selbst und sorgt so für Aktualität. Leider haben sich bisher erst die Jahrgangsstufen 1-2 zu einer einheitlichen Speicherstruktur durchgerungen. Die Jahrgangsstufen 3-4 speichern bisher  unter individuellen Strukturbäumen.

Ein Teil der vorhandenen materiellen Medien (Printmedien, Pädagogik-Zeitschriften, Plakate, CD’s, CD-Roms, etc.) ist bereits unter dem Medienverwaltungsprogramm „Hill Solutions Mediencenter“ erfasst und archiviert. Der Bestand und Aufbewahrungsort soll via Server einsehbar sein.

In einer Lehrerkonferenz soll nun das Kollegium gemeinsam darüber befinden, wo die Lehrerbücherei eingerichtet werden und wie der Verleihmodus beschaffen sein soll.

Weiterhin möchten wir in den Bestand gerne langfristig auch die zahlreichen Materialien aufnehmen, die zum Privatbestand des Kollegiums gehören. Sie verbleiben natürlich bei den Besitzern, werden aber im Programm sichtbar, so dass rasch eine private Ausleihe arrangiert werden kann.

Bisher sind wir mit unseren Büchern und Lehrermaterialien sehr offen verfahren. Der größte Teil stand in der so genannten Lehrerbibliothek und war für alle frei zugänglich. Leider war die Ausleihrate immer höher als die Rückgaberate, was dazu führte, dass schöne Materialien fehlten und nicht nachzuvollziehen war, wer sie zuletzt hatte.

Wir möchten durch diese Maßnahme eine höhere Transparenz über die vorhandenen Medien und einen größeren Nutzen derselben schaffen. Dabei soll die ordnungsgemäße Rückgabe im Sinne aller verantwortungsbewussten Kolleginnen kontrolliert werden.

1.2      Erstellung eines Medien- und Methodencurriculums

Angestrebte(s) Qualitätsziel(e)

  • Digitale Medien verbessern die Individualisierung der Lernprozesse und steigern die Unterrichtsqualität. (vgl. 2.1)
  • Die Lehrer können die digitalen Medien und das interaktive Whiteboard didaktisch sinnvoll einsetzen. (vgl. 2.3)

Kurzbeschreibung

  • Sammlung und Erstellung von Unterrichtsmodulen zur Förderung der Medien- und Methodenkompetenz.
  • Entwicklung eines durchgängigen Aufbaus von Medienkompetenzen in den Bereichen Computer, elektronische Kommunikation und digitale Kreativität
  • Die durch den Lehrplan vorgeschlagenen Möglichkeiten zur Einbindung digitaler Medien werden umfassend aufgelistet und allen Lehrern zu Verfügung gestellt. Die Lehrer entscheiden selbst, in welchem Ausmaß sie zur Anwendung kommen.
  • Lehrer ergänzen das MMC auf dem Server durch eigene Ideen und Unterrichtsmodule.

 Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

  • Module für die Klassen 2, 3 und 4 liegen vor.
  • Jedes Modul wurde bereits mindestens einmal durchgeführt. Die Lehrer der entsprechenden Jahrgangsstufen wurden mit den Modulen vertraut gemacht.
  • Im nächsten Schuljahr werden zusätzliche Module für verschiedene Fächer bereitgestellt.
  • Das MMC liegt vor und ist inhaltlich gefüllt. Er erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir erhoffen uns innerhalb unseres großen Kollegiums eine große Bereicherung und Erweiterung der Ideen und Möglichkeiten, die das MMC bietet.

 1.3      Erstellung eines Konzeptes zur schulinternen Lehrerfortbildung

Angestrebte(s) Qualitätsziel(e)

  • Digitale Medien verbessern die Individualisierung der Lernprozesse und steigern die Unterrichtsqualität. (vgl. 2.1)
  • Die Lehrer können die digitalen Medien und das interaktive Whiteboard didaktisch sinnvoll einsetzen. (vgl. 2.3)
  • Die Schulfamilie strebt gemeinsame Werte einer fundierten Medienerziehung der Schüler an

Kurzbeschreibung

  • Angebot von SchiLf zum Thema „Unterrichten mit dem interaktiven Whiteboard“ für Anfänger und Fortgeschrittene je am Schuljahresanfang
  • SchiLf und zusätzliche Unterstützung bei der Einführung der Lernwerkstatt 8
  • SchiLf zur Einführung von Antolin
  • 1 gemeinsame Fortbildung für Eltern und Lehrer zu einem relevanten Thema der Mediengesellschaft (Gefahren im Internet, soziale Netzwerke, Recht im Internet, etc.)
  • SchiLf zur Nutzung von Word zur Gestaltung von Arbeitsblättern

Wahlweise ist geplant:

  • SchiLf zur Nutzung von Aufnahmegeräten im Deutschunterricht (Hörspiel, Vertonungen, etc.)
  • SchiLf zur Nutzung von e-sessions
  • SchiLf zur Erstellung von Podcasts im Unterricht 

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

  • Regelmäßige Fortbildungen zum Thema Unterrichten mit dem Whiteboard sowie zur Sicherheit und Umgang mit unserer Netzwerkumgebung finden bereits statt.
  • Eine gemeinsame Fortbildung mit dem Titel „Internet in der Grundschule? Aber sicher!“ fand bereits im März 2012 statt und wurde gut besucht.
  • Die Lernwerkstatt 8 muss zunächst vollständig funktionstüchtig sein, bevor die Lehrer eine Einführung bekommen können. Dies soll aber vor den Ferien noch geschehen, damit sich alle Lehrer über die Ferien damit vertraut machen können und mit den neuen Klassen im nächsten Schuljahr beginnen können.
  • Eine Umfrage zu Fortbildungsinteressen der Lehrer liegt vor und kann ab dem nächsten Schuljahr umgesetzt werden. 

1.4      Vereinheitlichung und Vereinfachung der Lernsoftware-Angebote an unserer Schule

Angestrebte(s) Qualitätsziel(e)

  • Die Schüler können mit den vorhandenen Medien im Rahmen ihrer Möglichkeiten umgehen (vergl. 2.4)
  • Digitale Medien verbessern die Individualisierung der Lernprozesse und steigern die Unterrichtsqualität. (vgl. 2.1)
  • Digitale Medien werden als zusätzliches Gestaltungsmittel kennen gelernt und genutzt. (vgl. 2.5

Kurzbeschreibung

  • Der Computerraum wird mit 14 Laptops ausgestattet, die in einem Netzwerk verbunden sind.
  • Alle Laptops verfügen über eine identische Oberfläche.
  • Das wichtigste Instrument wird die Lernwerkstatt 8, die individuelles Üben in allen Schulfächern mit Selbstkontrolle und integrierten Tests bietet.
  • Jeder Schüler hat von jedem Arbeitsplatz Zugriff auf seine Daten.
  • Die Leistungsanforderungen können für jeden Schüler sowie für Schülergruppen (LRS, Deutsch für Ausländer, etc.) individuell eingerichtet werden.
  • Auch im Klassenzimmer sind die Computer ähnlich eingerichtet, die bekannten Programme stehen auch hier zur Verfügung
  • In der Lehrerkonferenz wird abgefragt, welche Programme benötigt werden, diese stehen dann auf allen Computern zur Verfügung.
  • In den Klassenzimmern werden Computerinseln eingerichtet, die den Stationen-/Wochenplanunterricht ergänzen und individualisieren.

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

  • Der Computerraum ist im Umbau begriffen, die Laptops wurden ergänzt, der Server ist eingerichtet.
  • Die Lernwerkstatt 8 wurde installiert, konnte bei einem Probelauf in einer der AG’S jedoch nicht ordnungsgemäß auf die Schülerdaten zugreifen. Überarbeitung erfolgt in diesen Wochen.
  • Die Fortbildung für die Lehrer und die Einführung in den Schulklassen wird Anfang des nächsten Schuljahres stattfinden.
  • Die Ende Juni eingegangenen Laptops müssen noch eingerichtet werden.

 1.5      Einführung von Antolin in allen Klassen

Angestrebte(s) Qualitätsziel(e)

  • Vielseitige Nutzung digitaler Medien zur Steigerung der Lesemotivation und der Lesefähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler (vergl. 2.2)
  • Die Schüler können mit den vorhandenen Medien im Rahmen ihrer Möglichkeiten umgehen (vergl. 2.4)

Kurzbeschreibung

  • Beschaffung einer Schullizenz für das Leseprogramm Antolin
  • Eingabe aller Schülerdaten und Pflege der Anwendung (Weitergabe und Anpassung der Schülerdaten zum Jahreswechsel etc.)
  • SchiLf für die Lehrkräfte zu Antolin
  • Elternabend zum Thema  „Leseförderung mit PC und Internet“ 

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

Zunächst arbeiteten noch einige Lehrerinnen mit Lepion, andere mit Antolin. Das Kollegium hat sich inzwischen auf das Programm Antolin geeinigt, eine Schullizenz wurde angeschafft. Es konnte jedoch noch keine konsequente Durchgängigkeit in den Jahrgangsstufen erreicht werden. Um die nötige häusliche Unterstützung der Kinder zu verbessern, ist es erforderlich, auch die Eltern umfassend zu informieren.

Einige Klassen setzen seit langem erfolgreich Antolin bzw. das kostenfreie, ähnlich aufgebaute Programm Lepion ein. Die Programme wirken auf die Kinder höchst motivierend, zumal die Lehrkraft mit den Kindern auch per Briefkasten kommunizieren kann, sie also ermuntern oder loben kann. So entsteht ein lebhafter Briefwechsel, der natürlich seinerseits wieder lese- und schreibförderlich ist.

 1.6      Elternarbeit

Angestrebte(s) Qualitätsziel(e)

  • Die Schulfamilie strebt gemeinsame Werte für eine fundierte Medienerziehung der Schüler an (vergl. 2.6)
  • Vielseitige Nutzung digitaler Medien zur Steigerung der Lesemotivation und der Lesefähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler (vergl. 2.2)

Kurzbeschreibung

  • Information der Eltern über die geplanten medienrelevanten Vorhaben innerhalb einer Klasse im Rahmen eines regulären Elternabends
  • Elterninformationsabende zum Thema „„Leseförderung mit PC und Internet“  und
  • gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen z.B. zum Thema „Sicherheit im Internet in der Grundschule“
  • Tag der offenen Tür bzw. des offenen Unterrichts
  •  

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

Da unsere Schule komplett mit interaktiven Whiteboards ausgestattet wurde, besteht seit Jahren ein erhöhter Diskussionsbedarf zum Thema Medienerziehung. Eltern regten aus unterschiedlichen Motivationen heraus immer wieder eine Auseinandersetzung mit dem Thema an, und so hat die Elternarbeit bereits einen recht hohen Stellenwert an der Isardammschule erworben.

Die Eltern formulierten folgende Ängste:

  • Jetzt sitzt mein Kind noch mehr vor einem Bildschirm.
  • Der Lehrer lehnt sich zurück und lässt den Computer den Unterricht machen.
  • Der Unterricht ist nun sehr lehrerzentriert. Das „Begreifen“ und die „Schüleraktivität“ kommen zu kurz.

Durch Unterrichtsbesuche und Tage der offenen Tür versuchen wir, die Vorbehalte zu zerstreuen. Wir zeigen bei diesen Gelegenheiten, dass die Medien in den Dienst der Didaktik und Pädagogik gestellt werden und nicht umgekehrt. Moderne Medien gehen an der Grundschule Hand in Hand mit Begreifen, Handeln und Erfahren. Moderne Medien und traditionelle Erziehungsbegriffe schließen sich nicht aus. Wir zeigen bei Hospitationen besonders die Vielfalt und den didaktisch sinnvollen Einsatz der Medien.

Hinzugekommen sind gemeinsame Informationsabende oder Fortbildungen, die sich nicht nur auf den Bereich Medienerziehung beschränken, sondern auch andere Themen umfassen, die für die Schulgemeinschaft von Bedeutung sind. („Wie unsere Kinder lernen“ oder „Umgang mit Kindern mit AHDS“ seien nur zwei erwähnte Themen)

Hier möchten wir auf jeden Fall weiterarbeiten, zumal auch die Eltern daran großes Interesse bewiesen und bereits eigene Fortbildungen an der Schule organisiert haben.

Die Elternabende oder Elterninformationsabende ermöglichen es auch, die Eltern an neue Programme oder Verfahren heranzuführen. So ist es zum Beispiel sinnvoll, die Eltern in die Einführung von Antolin oder anderen Lernplattformen einzubeziehen, da sie ihren Kindern ja auch zu Hause Zugang zu einem PC gewähren müssen. Das verspricht mehr Erfolg, wenn die Eltern die Sinnhaftigkeit des Medieneinsatzes bewusst ist. Die Hilfe der Eltern ist in der Grundschule von zentraler Bedeutung. Hausaufgaben mit Medien, die Teilnahme an Lernplattformen, etc. gelingt bei den Kindern nur, wenn die Eltern beratend zur Seite stehen und ihnen den Zugang unter Aufsicht ermöglichen. Umso wichtiger erscheint uns eine gute Elterninformation.

Da sich durch einen laufend verändernden Zeitgeist die Erziehungsmethoden, Werte und Haltungen der Eltern im Wandel befinden, wird die Elternarbeit niemals abgeschlossen sein und weiterhin ein fester Bestandteil unserer Medienerziehung bleiben.

 

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